Kurz gesagt: Der beliebteste Mädchenname in Deutschland war 2025 laut Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) Sophia/Sofia (1,33 % aller Mädchen-Erstnamen), gefolgt von Emma, Emilia, Mia und Lina. In Österreich lag laut Statistik Austria Emma vorne (559 Mädchen). Für 2027 erwarten wir, dass Emma, Ella und Klara weiter zulegen und in Österreich Namen wie Mia und Johanna aufsteigen.
Autorin: Eva Birsa, Mama und Mitgründerin von Evitas · Aktualisiert: 27.09.2026
Die beliebtesten Mädchennamen in Deutschland (GfdS)
Die GfdS wertet jedes Jahr die Erstnamen aus den Standesämtern aus – für 2025 lieferten 749 Standesämter über 830.000 Namen, das sind rund 91 % aller vergebenen Namen. Die GfdS veröffentlicht Rangplätze, aber keine absoluten Zahlen:
| Platz | Mädchenname 2025 | Platz 2024 |
|---|---|---|
| 1. | Sophia / Sofia | 1 |
| 2. | Emma | 3 |
| 3. | Emilia | 2 |
| 4. | Mia | 4 |
| 5. | Lina | 5 |
| 6. | Ella | 7 |
| 7. | Hanna / Hannah | 6 |
| 8. | Klara / Clara | 9 |
| 9. | Mila | 8 |
| 10. | Lia / Liah | 10 |
Sophia bleibt an der Spitze, Emma hat Emilia vom zweiten Platz verdrängt. Ella und Klara rückten je einen Platz nach oben, Hanna und Mila je einen nach unten.
Die häufigsten Mädchennamen in Österreich (Statistik Austria)
| Platz | Mädchenname 2025 | Anzahl | Platz 2024 |
|---|---|---|---|
| 1. | Emma | 559 | 2 |
| 2. | Emilia | 552 | 1 |
| 3. | Marie | 516 | 3 |
| 4. | Mia | 452 | 6 |
| 5. | Sophia | 437 | 5 |
| 6. | Anna | 423 | 4 |
| 7. | Lena | 413 | 7 |
| 7. | Valentina | 413 | 8 |
| 9. | Laura | 373 | 10 |
| 10. | Johanna | 362 | 14 |
Namen im Aufwind: unsere Prognose für 2027
Die folgende Liste ist eine Prognose auf Basis der tatsächlichen Bewegungen in den Ranglisten 2024–2025:
- Emma – in Deutschland von Platz 3 auf 2, in Österreich neu auf Platz 1; germanischen Ursprungs, oft als „die Allumfassende“ gedeutet.
- Johanna – in Österreich von Platz 14 in die Top 10; hebräisch, oft als „Gott ist gnädig“ übersetzt.
- Mia – in Österreich von Platz 6 auf 4; Kurzform von Maria.
- Ella – in Deutschland von Platz 7 auf 6; kurz, klangvoll und international.
- Klara – in Deutschland von Platz 9 auf 8; lateinisch, oft als „die Helle, Strahlende“ gedeutet.
Traditionelle deutsche und österreichische Mädchennamen
Klassische Namen sind vor allem im Süden und in Österreich stark vertreten – die GfdS nennt etwa Maria und Elisabeth als typisch für den Süden.
- Anna – hebräisch, oft als „die Begnadete“ gedeutet.
- Marie – Form von Maria, einer der beständigsten Namen im deutschsprachigen Raum.
- Lena – Kurzform von Magdalena oder Helena.
- Hanna – hebräisch, oft als „Gnade“ gedeutet.
- Johanna – weibliche Form von Johannes.
- Elisabeth – hebräisch, oft als „Gott ist Fülle“ bzw. „Gott hat geschworen“ gedeutet.
Internationale Mädchennamen, die im deutschsprachigen Raum beliebt sind
- Sophia – griechisch „Weisheit“.
- Emilia – vom lateinischen Aemilius, oft als „die Eifrige“ gedeutet.
- Mila – slawischen Ursprungs, oft als „lieb, anmutig“ gedeutet.
- Valentina – lateinisch, oft als „die Starke, Gesunde“ gedeutet.
- Laura – vom Lorbeer, Symbol des Sieges.
- Lia – kurz und weich, oft als Kurzform von Julia oder Amelia verwendet.
So finden Sie den passenden Namen für Ihre Tochter: 5 Fragen
- Wie klingt der Name mit dem Nachnamen? Sprechen Sie den vollen Namen laut aus und prüfen Sie auch die Initialen.
- Wie häufig ist er? Wer keinen Namen möchte, den drei Kinder in der Klasse tragen, wirft einen Blick auf die GfdS- bzw. Statistik-Austria-Liste.
- Was bedeutet er? Für viele Eltern ist die Bedeutung ein wichtiger Teil der Geschichte.
- Ist er leicht zu schreiben und auszusprechen – im Deutschen und im Ausland?
- Passt er auch zu einer erwachsenen Frau?
Häufige Fragen
Welcher Mädchenname war 2025 in Deutschland am beliebtesten?
Laut GfdS war es Sophia/Sofia (1,33 % aller Mädchen-Erstnamen), gefolgt von Emma, Emilia, Mia und Lina.
Welcher Mädchenname war 2025 in Österreich am häufigsten?
Laut Statistik Austria Emma mit 559 Mädchen, knapp vor Emilia (552) und Marie (516).
Bis wann muss der Vorname feststehen?
In Deutschland muss die Geburt dem Standesamt innerhalb einer Woche angezeigt werden. Steht der Vorname dann noch nicht fest, muss er laut § 22 Personenstandsgesetz binnen eines Monats mündlich oder schriftlich beim Standesamt nachgereicht werden. In Österreich legen die Eltern die Unterlagen für die Beurkundung der Geburt innerhalb einer Woche beim Standesamt des Geburtsortes vor.
Welche Mädchennamen liegen im Trend?
Zugelegt haben zuletzt Emma, Ella und Klara, in Österreich außerdem Mia, Johanna und Valentina.
Bevor Ihr Baby auf die Welt kommt
Steht der Name fest, können Sie ihn auf personalisierten Geschenken mit Namen verewigen. Lesen Sie auch unsere Auswahl der schönsten Jungennamen 2027 und der geschlechtsneutralen Vornamen.
Quellen
- GfdS – Die beliebtesten Vornamen 2025
- GfdS – Ausführliche Auswertung: Vornamen 2025
- Statistik Austria – Emma und Noah waren 2025 beliebteste Babynamen (Pressemitteilung, 9. 7. 2026)
- ORF – Emma und Noah 2025 beliebteste Namen (nach Statistik Austria)
- Personenstandsgesetz (PStG), § 22 – Fehlende Angaben
- oesterreich.gv.at – Vorname des Kindes


