Kurz gesagt: Der beliebteste Jungenname in Deutschland war 2025 laut Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) Noah (1,48 % aller Jungen-Erstnamen), gefolgt von Matteo, Theo, Leo und Emil. Auch in Österreich lag laut Statistik Austria Noah vorne (674 Buben). Für 2027 erwarten wir, dass kurze Namen wie Theo und Leo weiter zulegen, während Klassiker wie Paul, Jakob und Felix beliebt bleiben.
Autorin: Eva Birsa, Mama und Mitgründerin von Evitas · Aktualisiert: 27.09.2026
Die beliebtesten Jungennamen in Deutschland (GfdS)
Die GfdS wertet jedes Jahr die Erstnamen aus den Standesämtern aus – für 2025 lieferten 749 Standesämter über 830.000 Namen, das sind rund 91 % aller vergebenen Namen. Die GfdS veröffentlicht Rangplätze, aber keine absoluten Zahlen:
| Platz | Jungenname 2025 | Platz 2024 |
|---|---|---|
| 1. | Noah | 1 |
| 2. | Matteo / Mat(h)eo | 2 |
| 3. | Theo | 7 |
| 4. | Leo | 12 |
| 5. | Emil | 8 |
| 6. | Leon | 3 |
| 7. | Elias | 9 |
| 8. | Paul | 5 |
| 9. | Luca / Luka | 4 |
| 10. | Henry / Henri | 6 |
Noah steht damit erneut an der Spitze. Die größten Sprünge in den Top 10 machten Theo (von Platz 7 auf 3) und Leo (von Platz 12 auf 4), während Leon, Luca und Henry Plätze verloren.
Die häufigsten Bubennamen in Österreich (Statistik Austria)
| Platz | Bubenname 2025 | Anzahl | Platz 2024 |
|---|---|---|---|
| 1. | Noah | 674 | 3 |
| 2. | Paul | 625 | 2 |
| 3. | Maximilian | 607 | 5 |
| 4. | Elias | 596 | 1 |
| 5. | Jakob | 595 | 4 |
| 6. | Felix | 550 | 6 |
| 7. | Leo | 530 | 10 |
| 8. | Leon | 505 | 7 |
| 9. | Jonas | 487 | 9 |
| 10. | Lukas | 460 | 11 |
Namen im Aufwind: unsere Prognose für 2027
Die folgende Liste ist eine Prognose auf Basis der tatsächlichen Bewegungen in den Ranglisten 2024–2025:
- Theo – in Deutschland in einem Jahr von Platz 7 auf 3; griechischen Ursprungs, oft als „Gott“ bzw. als Kurzform von Theodor („Geschenk Gottes“) gedeutet.
- Leo – der größte Sprung in Deutschland (12 → 4) und in Österreich von Platz 10 auf 7; lateinisch „Löwe“.
- Emil – in Deutschland von Platz 8 auf 5; vom lateinischen Aemilius, oft als „der Eifrige“ gedeutet.
- Maximilian – in Österreich von Platz 5 auf 3; lateinisch, oft als „der Größte“ gedeutet.
- Noah – in beiden Ländern auf Platz 1 – ein moderner Klassiker, der oben bleiben dürfte; hebräisch, oft als „Ruhe“ oder „Trost“ gedeutet.
Traditionelle deutsche und österreichische Jungennamen
Klassische Namen sind vor allem im Süden und in Österreich stark vertreten – die GfdS beobachtet dort mehr christliche und biblische Namen.
- Paul – vom lateinischen Paulus, oft als „der Kleine“ gedeutet.
- Jakob – hebräischen Ursprungs, oft mit „Gott schützt“ übersetzt.
- Felix – lateinisch „der Glückliche“.
- Jonas – hebräisch, oft als „Taube“ gedeutet.
- Lukas – griechisch-lateinisch, oft als „der aus Lukanien Stammende“ erklärt.
- Anton – vom römischen Familiennamen Antonius – ein zeitloser Klassiker.
Internationale Jungennamen, die im deutschsprachigen Raum beliebt sind
- Matteo – italienische Form von Matthäus, oft als „Geschenk Gottes“ gedeutet.
- Elias – hebräisch, oft als „mein Gott ist Jahwe“ übersetzt.
- Henry – englische Form von Heinrich, oft als „Herr des Hauses“ gedeutet.
- Luca – italienische Form von Lukas.
- Leon – griechisch „Löwe“.
- Milo – kurz, weich und international gut verständlich.
So finden Sie den passenden Namen für Ihren Sohn: 5 Fragen
- Wie klingt der Name mit dem Nachnamen? Sprechen Sie den vollen Namen laut aus und prüfen Sie auch die Initialen.
- Wie häufig ist er? Wer keinen Namen möchte, den drei Kinder in der Klasse tragen, wirft einen Blick auf die GfdS- bzw. Statistik-Austria-Liste.
- Was bedeutet er? Für viele Eltern ist die Bedeutung ein wichtiger Teil der Geschichte.
- Ist er leicht zu schreiben und auszusprechen – im Deutschen und im Ausland?
- Passt er auch zu einem erwachsenen Mann?
Häufige Fragen
Welcher Jungenname war 2025 in Deutschland am beliebtesten?
Laut GfdS war es Noah (1,48 % aller Jungen-Erstnamen), gefolgt von Matteo, Theo, Leo und Emil.
Welcher Bubenname war 2025 in Österreich am häufigsten?
Laut Statistik Austria Noah mit 674 Buben, vor Paul (625) und Maximilian (607).
Bis wann muss der Vorname feststehen?
In Deutschland muss die Geburt dem Standesamt innerhalb einer Woche angezeigt werden. Steht der Vorname dann noch nicht fest, muss er laut § 22 Personenstandsgesetz binnen eines Monats mündlich oder schriftlich beim Standesamt nachgereicht werden. In Österreich legen die Eltern die Unterlagen für die Beurkundung der Geburt innerhalb einer Woche beim Standesamt des Geburtsortes vor.
Welche Jungennamen liegen im Trend?
Am stärksten zugelegt haben zuletzt Theo und Leo, in Österreich außerdem Maximilian und Lukas.
Bevor Ihr Baby auf die Welt kommt
Steht der Name fest, können Sie ihn auf personalisierten Geschenken mit Namen verewigen. Lesen Sie auch unsere Auswahl der schönsten Mädchennamen 2027 und der geschlechtsneutralen Vornamen.
Quellen
- GfdS – Die beliebtesten Vornamen 2025
- GfdS – Ausführliche Auswertung: Vornamen 2025
- Statistik Austria – Emma und Noah waren 2025 beliebteste Babynamen (Pressemitteilung, 9. 7. 2026)
- ORF – Emma und Noah 2025 beliebteste Namen (nach Statistik Austria)
- Personenstandsgesetz (PStG), § 22 – Fehlende Angaben
- oesterreich.gv.at – Vorname des Kindes


